Die Auswirkungen des Klimawandels sind längst auch in Plankstadt spürbar. Neben immer häufigeren und längeren Hitzeperioden nehmen auch Extremwetterereignisse zu. Der Starkregen am vergangenen Freitag hat erneut gezeigt, dass sich unsere Gemeinde auf diese Entwicklungen einstellen muss. Zahlreiche vollgelaufene Keller haben deutlich gemacht, welche Folgen solche Wetterereignisse für die Bürgerinnen und Bürger haben können.
Das am Montag im Gemeinderat vorgestellte Klimagutachten bestätigt, worauf die GLP Plankstadt seit vielen Jahren hinweist: Wenn wir die zunehmende Hitzebelastung in unserem Ort wirksam begrenzen und gleichzeitig besser auf Starkregen vorbereitet sein wollen, müssen wir jetzt handeln. Dazu gehören mehr innerörtliche Begrünung, der konsequente Erhalt unseres Baumbestands, zusätzliche Baumpflanzungen sowie die Entsiegelung unnötig versiegelter Flächen.
Grünflächen und Bäume leisten einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung vor Ort. Sie spenden Schatten, verbessern das Mikroklima und fördern die nächtliche Abkühlung. Gleichzeitig sorgen entsiegelte Flächen und begrünte Bereiche dafür, dass Regenwasser besser versickern und gespeichert werden kann. Dadurch werden Kanalisation und Entwässerungssysteme entlastet und die Folgen von Starkregen zumindest teilweise abgemildert.
Für die GLP Plankstadt ist deshalb klar: Das Klimagutachten darf nicht in der Schublade verschwinden, sondern muss die Grundlage für konsequentes kommunales Handeln sein. Wir werden uns weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, Plankstadt klimaresilient zu gestalten – mit mehr Grün, einer nachhaltigen Wasserbewirtschaftung und weniger unnötiger Versiegelung. Denn Investitionen in Klimaanpassung sind Investitionen in die Lebensqualität, die Sicherheit und die Zukunft unserer Gemeinde.
