Der Landtagskandidat der Grünen Dr. Andre Baumann diskutiert mit dem Wohnbau-Experten Chris Kühn MdB über bezahlbaren Wohnraum und eine nachhaltige Siedlungspolitik.

Unsere Region ist lebenswert und anziehend – aber Wohnraum meist auch teuer. Mieten steigen und viele können sich vergleichsweise teure Wohnungen nicht leisten. In einer Videokonferenz „Wohnen darf kein Luxus sein“ des Landtagskandidaten der Grünen, Dr. Andre Baumann, dreht sich alles um eine im besten Sinne nachhaltige Wohnbaupolitik. „Wir brauchen Wohnraum, den sich Alleinerziehende, Pflegekräfte oder Menschen leisten können, die ab der Mitte des Monats zu rechnen beginnen“, sagt Baumann. Gleichzeitig sollten Wohngebiete nicht auf der grünen Wiese entstehen und neue Gebäude sollten hohe Anforderungen an die Energieeffizienz erfüllen. „Nachhaltig und bezahlbar muss unsere Siedlungspolitik sein.“ Denn hohe Energiekosten bedeuteten hohe Nebenkosten, die für viele eine zweite Miete darstellten.

Dass Wohnen kein Luxus sein muss, dass ein sozialer und ökologischer Wohnbau möglich und sogar sinnvoll ist, dafür setzt sich Baumann ein. Zusammen mit dem Wohnbau-Experten Chris Kühn wird Baumann am 24. November ab 19:30 Uhr über grüne Ideen für eine moderne Wohnbaupolitik sprechen. Der Bundestagsabgeordnete Kühn ist Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Wer aktiv mitdiskutieren möchte, ist herzlich zu der Zoom-Videokonferenz eingeladen. Wer eher passiv zuschauen möchte, kann an einer Facebook-Watchparty teilnehmen.

Alle Informationen und Zugangsdaten sind hier zu finden: www.andrebaumann.de

Durch die grün-geführte Landesregierung wurden in Baden-Württemberg Gemeinschaftsschulen gefördert und gestärkt. Mit einer öffentlichen Videokonferenz zu Gemeinschaftsschulen startet am 17. November eine Veranstaltungsreihe der Grünen zur baden-württembergischen Bildungspolitik. Referentinnen sind Dr. Ute Kratzmeier und Susanne Posselt, Bildungsexpertinnen der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Ganztägig, inklusiv, ohne Noten und im individuellen Tempo lernen – das pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschulen ist so ziemlich das Gegenteil dessen, was in den Schulen des gegliederten Systems praktiziert wurde und wird. Gemeinschaftsschulen sind heute als wichtige Ergänzung aus der baden-württembergischen Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken. „Der größte Vorteil der Gemeinschaftsschule ist, dass sie den Schülerinnen und Schülern zu jeder Zeit viele Wege eröffnet. Nicht alle Kinder entwickeln sich zum gleichen Zeitpunkt gleich. Gemeinschaftsschulen begegnen der Unterschiedlichkeit der SchülerInnen mit individueller Förderung“, erklärt Dr. Andre Baumann, Landtagskandidat der Grünen für den Wahlkreis 40. „Kinder können hier im eigenen Lerntempo arbeiten und haben Zugang zu Bildungsinhalten aller Schulen. Natürlich gibt es nach wie vor Leistungsnachweise und Prüfungen. Aber Sitzenbleiben und Wechsel in eine andere Schulart entfallen.“ Seit 2013 sind in Baden-Württemberg über 300 Gemeinschaftsschulen entstanden, bei uns sind es die Neurott-Gemeinschaftsschule Ketsch, die Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule Eppelheim, die Friedrich-von-Schiller-Schule Reilingen und die Karl-Friedrich-Schimper-Gemeinschaftsschule Schwetzingen.

Was genau unterscheidet Gemeinschaftsschulen von anderen Schularten der Sekundarstufe und warum benötigen sie politische Unterstützung? Wo stehen die Gemeinschaftsschulen heute? Was funktioniert gut und wo gibt es Probleme? Was brauchen Gemeinschaftsschulen, um erfolgreich arbeiten zu können? Und: Sind die Gemeinschaftsschulen anders durch die Corona-Krise gekommen als die anderen weiterführenden Schularten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der öffentlichen Videokonferenz, zu der der Landtagskandidat der Grünen Andre Baumann, und die grünen Ortsverbände im Wahlkreis einladen. 

Zwei Expertinnen der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg sind zu einer bildungspolitischen Diskussionsrunde eingeladen. Ute Kratzmeier ist Sozialökonomin und Referentin für Schulpolitik der GEW Baden-Württemberg. Die Lehrerin Susanne Posselt ist stellvertretende Vorsitzende der GEW Nordbaden und Vorsitzende der GEW-Landesarbeitsgemeinschaft für Gemeinschaftsschulen. 

Die Videokonferenz startet am 17. November um 20:00 Uhr, zu der alle Interessierten eingeladen sind. 

Hier die Einwahldaten:

https://us02web.zoom.us/j/89549836213?pwd=NHoyc1dZcWV0MEsvd3QvYXVZN2paQT09

Meeting-ID: 895 4983 6213, Kenncode: 294065

Ortseinwahl suchen:

https://us02web.zoom.us/u/keEVh65Hh2

Katharina Schulze MdL spricht am 16. November in einer öffentlichen Videokonferenz mit Dr. Andre Baumann über eine grüne Innen- und Sicherheitspolitik.

Wie können wir weiterhin frei und sicher leben? Wie sieht eine bürgernahe Innen- und Sicherheitspolitik aus? Über Ideen für eine grüne Innenpolitik spricht Dr. Andre Baumann mit Katharina Schulze MdL. Schulze ist die innenpolitische Sprecherin und Fraktionsvorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag. Alle Interessierten können einfach und mit wenigen Klicks an der Videokonferenz des Landtagskandidaten Andre Baumann und der grünen Ortsverbände im Wahlkreis 40 teilnehmen. Die Veranstaltung findet am 16. November um 19:00 Uhr statt. Alle Infos zur Einwahl sind hier zu finden:

https://us02web.zoom.us/j/84553316664?pwd=dmdqVUYxNUpvbFFjUXRxTER1V0I5dz09

Meeting-ID: 845 5331 6664, Kenncode: 443354

Ortseinwahl suchen:

https://us02web.zoom.us/u/kcPSnGgwbQ

Der grüne Landtagskandidat für den Wahlkreis Schwetzingen, Dr. Andre Baumann, unterstützt die Forderung, dass das Wahlalter auch bei Landtagswahlen auf 16 Jahre abgesenkt wird.

Mitglieder der GLP Fraktion trafen sich mit Dr. Andre Baumann um über Jugendbeteiligung und Wahlalter bei Landtagswahlen zu sprechen.

„Die junge Generation ist politisch engagiert und viele politischen Entscheidungen betreffen die junge Generation. Darum ist es sinnvoll, dass junge Menschen ab 16 Jahren ein echtes Mitspracherecht erhalten“, sagte Dr. Andre Baumann. Der grüne Landtagskandidat für den Wahlkreis Schwetzingen unterstützt die Forderung, dass das Wahlalter auch bei Landtagswahlen auf 16 Jahre abgesenkt wird. In einer Pressekonferenz haben am 14.09.2020 Landesverbände der offenen, politischen und verbindlichen Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit eine bessere politische Teilhabe der jungen Generation gefordert.

Viele politische Entscheidungen betreffen nach Ansicht Baumanns die junge Generation in besonderem Maße. „Der Klimawandel wird die junge Generation sehr hart belasten. Und die Schulden, die derzeit zur Abmilderung der Corona-Krise gemacht werden, müssen gerade auch die junge Generation abzahlen“, sagte der grüne Kandidat. Tausende junge Menschen hätten in den vergangenen Wochen und Monaten gezeigt, dass sie komplexe Themen wie den Klimawandel und die Energiewende hoch professionell bearbeiten können. Der grüne Kandidat hatte sich vorkurzem mit Fridays for Future aus Hockenheim und Schwetzingen zu einer Exkursion in den Schwetzinger Hirschackerwald getroffen. Die Aktiven forderten eine bessere Beteiligung der Jugend (wir berichteten). „Ich habe großen Respekt vor dem Engagement der jungen Menschen. Sie brauchen eine echte Mitbestimmung. Das Wahlalter muss darum bei Wahlen generell auf 16 Jahre abgesenkt werden“, erklärt Baumann. „In den nächsten Jahren werden im Bundestag und in den Landtagen Entscheidungen getroffen, deren Auswirkungen weit in die Zukunft reichen. Hier müssen die jungen Menschen mitbestimmen.“

Junge Menschen werden bereits heute auf kommunaler Ebene an politischen Diskussionen und Entscheidungen beteiligt. In Plankstadt soll dies durch den neu gebildeten Jugendbeirat gefördert und gestärkt werden. Darüber hinaus hat in der letzten Legislaturperiode die grün-geführte Landesregierung dafür gesorgt, dass bei Kommunalwahlen Jugendliche ab 16 Jahren wählen dürfen. „Was bei den komplizierten Kommunalwahlen klappt, wird auch bei der Landtagswahl klappen“, erklärte Dr. Andre Baumann.

Thomas Burger

FacebookTwitterGoogle Bookmarks