Zu einem erneuten Treffen in Sachen "Ostumfahrung Plankstadt" und den damit verbundenen Verkehrsproblemen, kamen Gemeinderäte der Fraktion Bündnis90/Die Grünen aus Eppelheim und der Grünen Liste Plankstadt (GLP) sowie Vertreter des NABU und der Vorstandes der GLP im Gasthaus "Engel" in Plankstadt zusammen.

Im Mittelpunkt des Gedankenaustausches stand einmal mehr der vieldiskutierte Fahrradüberweg von Plankstadt nach Eppelheim. Die Plankstädter Gemeinderäte Wolf und Hohl erläuterten zudem anhand vorgelegter Pläne die vielfachen Planungsmängel bei den Querungspunkten für Fußgänger und Radfahrer an anderer Stelle.

Wie bei der Behandlung eines sicheren Fahrradwegs nach Eppelheim zeige sich auch hier, daß die Ostumfahrung ausschließlich auf den motorisierten Verkehr zugeschnitten sei. Fußgänger, Radfahrer und Benutzer des öffentlichen Nahverkehrs würden als Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse behandelt bzw. schlicht vergessen.

Die überzeugende Darlegung der Eppelheimer Fraktionsvorsitzenden von B90/Grüne Christa Balling-Gündling, daß es letztlich die Aufgabe des Rhein-Neckar-Kreises als Bauträger sei, für die Sicherheit der Schulkinder zu sorgen und deshalb die Kosten für die Radwegüber- oder Unterführung vollständig zu tragen, fand allgemeine Zustimmung.

Die offensichtlichen Planungsmängel bei der Ostumfahrung machten nach Ansicht der Anwesenden ein neues Planfeststellungsverfahren oder zumindest ein Planänderungsverfahren notwendig.

Bei den anstehenden Gesprächen mit den Elternbeiräten sollen diese Überlegungen eingebracht werden.

uhl

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