Link zur Schwetzinger Zeitung: „Atomkatastrophe ist auch in Deutschland möglich“

Plankstadt. "Atompolitik - wie geht es weiter" - so lautete der Titel einer Veranstaltung, zu der die Grüne Liste Plankstadt (GLP) die Bundestagsabgeordnete und atompolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen, Sylvia Kotting-Uhl (Bild), eingeladen hatte. Vorsitzender Bernhard Schmid-Auffarth …

Bericht von Volker Widdrat am 8.02.2016

 

Link zur Schwetzinger Zeitung: Neidig: Wie soll man Energie speichern?

Plankstadt. In unserem gestrigen Bericht über die Veranstaltung mit der atompolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, Sylvia Kotting-Uhl, wird der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes, Arno Neidig, als "ausgewiesener Kritiker der Energiewende" bezeichnet ...

 

Kommentar der GLP zur Einlassung von Dr. Neidig

Am Thema vorbei argumentiert

Beim wöchentlichen Treffen der Grünen Liste Plankstadt (GLP) in der Pizzeria „Zum Vogelpark“ war auch die erfolgreiche Veranstaltung „Atompolitik – Wie geht es weiter?“ Thema. Auffällig war mit welchem großen Fachwissen und Ruhe Sylvia Kotting-Uhl, die atompolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, über das Thema „Endlagersuche“ referierte.

In der anschließenden regen, sachlichen und auch etwas kontroversen Diskussion, kamen ebenso ausgewiesene Atomkraft-Freunde zu Wort. Nicht immer blieben diese mit ihren Argumenten beim eigentlichen Thema, aber immer offen und fair.

Von einem Kritiker wurde auch das Thema Transmutation in die Diskussion eingebracht. Dabei sollen in Zukunft durch nukleare Prozesse die immensen Halbwertszeiten des Atommülls von mehreren tausenden Jahren, auf ein Niveau von immer noch tausend Jahren reduziert werden. Da aber nur ein Teil umgewandelt werden kann, bleibt noch viel verglaster Atommüll mit hohen Halbwertszeiten übrig. Die Idee der Transmutation weiterzuverfolgen ist aus GLP-Sicht unsinnig, weil sie kein Problem lösen und einen klaren Wiedereinstieg in die Kern-Industrie bedeuten würde. Das will kein vernünftiger Mensch, im Interesse der Natur, der Umwelt und der Menschen.

Dankenswerter Weise war diese Veranstaltung der Schwetzinger Zeitung einen Besuch und Bericht wert. Der Bericht war informativ und umfassend.

Etwas ungewöhnlich empfand die GLP es deshalb, als daraufhin eine „Berichtigung“ im Namen eines „ausgewiesenen Atomkraft-Freundes“ erschien. Dabei wurde weder Thema noch Inhalt der Veranstaltung richtig kommentiert. Die GLP geht davon aus, dass sich der Verfasser daraus einen Wahlkampferfolg verspricht. Wie auch immer, das Vorgehen der Zeitung hat die GLP an diesem Punkt nicht verstanden. Aber das tut einer gelungen Veranstaltung keinen Abbruch und die GLP freut sich weiterhin auch kritische Geister begrüßen zu können und dankt der SZ für einen gelungenen ersten Bericht.

KD

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