Montagsrunde der GLP diskutiert Gerüchte über Schulschließung

Im "Oberdorf" rumort es. Die Gerüchte über eine Schließung der Friedrichschule, nach der in anderthalb Jahren anstehenden Pensionierung der Rektorin Frau Engelhardt-Geiß, nehmen immer konkretere Formen an. Am 7. April wird sich der Elternbeirat der Friedrichschule mit dem Thema befassen. Das tat auch die Montagsrunde der GLP im Gasthaus "Engel".
Wie zu hören ist, soll die Friedrichschule als eigenständige Schule aufgelöst und der Humboldtschule zugeschlagen werden.
Bürgermeister Schmitt versucht diese Absichten und Überlegungen damit zu kaschieren, indem er verspricht die Friedrichschule in ein "Haus der Vereine" umzuwandeln.
Gemeinderat Ulf-Udo Hohl fand es befremdlich, dass der Gemeinderat nur selektiv informiert werde, was die Gerüchteküche noch zusätzlich anheize.
Er vertrat die Auffassung, dass die Friedrichschule, die 2010 ihr 115 jähriges Bestehen feiern kann, als Schule ein integraler Bestandteil des Ortskerns sei und zu seiner Belebung nicht unwesentlich beitrage. Die Schwimm- und Sporthalle in der Nähe des Schulgebäudes unterstreiche den Stellenwert der Friedrichschule für die schulische Ausbildung sehr deutlich.
Ein "Haus der Vereine" oder wie es besser heißen sollte ein "Bürgerhaus" habe sicher seine Berechtigung. Es gebe dafür aber andere Standortalternativen.
In mehreren Redebeiträgen der Montagsrunde wurde die Besorgnis über das Vorgehen der Verwaltung ausgedrückt. Einhellig wurde die Meinung vertreten, dass die Friedrichschule gerade auch wegen des Neubaugebiets "Bruchhäuser Weg" erhalten werden müsse. Hinzu komme die Kooperation der Schule mit den Kindergärten. Die Montagsrunde der GLP fordert deshalb Bürgermeister Schmitt auf, die Karten offen zu legen, und in demokratischer Weise die Bevölkerung in die Überlegungen der Verwaltung einzubeziehen und zwar jetzt.

ho

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