GLP feiert auch im Jahr 2012 in der Gänsweid

Das eingespielte Team der Grünen Liste Plankstadt (GLP) hatte im „Handumdrehen“ die notwendigen Vorkehrungen zur Bewirtung der Gäste getroffen. Das schöne Wetter lockte bereits am frühen Nachmittag die ersten Gäste in die Gänsweid.

Anhand der Infostände, die Gemeinderätin Sigrid Schüller gekonnt mit entsprechenden Forderungen zusammengestellt und optisch aufbereitet hatte, konnten sich die Besucher über das Motto des Festes: „Abreißen kann jeder – der Alternativlosigkeit Beine machen“ bestens informieren.

Ein reichliches Kuchen- und Salate-Büfett, das mit dem entsprechenden Grillangebot den Aufenthalt würzte, trugen zur guten Stimmung bei, die noch durch die akustischen Fähigkeiten eines passionierten Grillmeisters am Brodeln gehalten wurde.

In dieser Situation war es für Gemeinderat Ulf-Udo Hohl anfangs nicht einfach, sich mit der traditionellen Rede zum Motto des Festes Gehör zu verschaffen. Er erinnerte zu Beginn seiner Rede daran, dass die GLP 2013 ihr 30-jähriges Bestehen feiern kann.

Alternativen zur Alternativlosigkeit

Im Rückblick auf dieses Zeit könne er festhalten, dass die GLP immer zu allen Vorhaben in der Gemeinde, die sie nicht mittragen konnte, Alternativen angeboten habe. Beim Einbringen des Haushalts 2012 habe die GLP das Areal Adler zwar als Filetstück einer Ortskernsanierung bezeichnet, was aber nicht bedeute, historische Gebäude dem Erdboden gleichzumachen, um dort vornehmlich eine Konsumbaracke zu errichten. Dieser Plan wurde mit dem Etikett alternativlos versehen, um dem einzigen Investor den Weg für einen lukrativen Einkaufsmarkt an der Jahnstraße neben der Mehrzweckhalle freizumachen. Die Kröte „Adler“ würde er schlucken und auf dem Adlergelände einen Markt zur Nahversorgung mit 10-jährigem Mietvertrag ansiedeln. Wie attraktiv dies ist, könne man an den zahlreichen Leerständen in der Schwetzinger Straße besichtigen. Die GLP sehe ihre Kritik an diesen Plänen beim Regierungspräsidium Karlsruhe gut aufgehoben, das feststelle, dass „ein großflächiger Einkaufsmarkt an dieser Stelle eine massive Überformung des historischen Ortskerns“ bedeuten würde.

Haus der Vereine und Begegnungsstätte

Nach den Vorstellungen der GLP soll der sanierte Adler als Haus der Vereine und Begegnungsstätte der Bürger den Ortsmittelpunkt optisch und funktional aufwerten. In dem Gebäude könnten auch die technische Abteilung der Verwaltung sowie das Bürgerbüro untergebracht werden. Der teure Umbau und die geplante Erweiterung des Rathauses könnte unterbleiben und finanzielle Mittel für andere Zwecke verwendet werden. Die Absicht der Caritas altengerechte Wohnungen und andere Wohnformen auf dem Gelände des abgerissenen „Wohnturms“ zu errichten, zeige, dass sich das Angebot an altengerechten Wohnungen räumlich auch ohne das Adler Areal lösen lasse.

Besichtigungstour

Um die von der Verwaltung propagierte „Alternativlosigkeit“ zu durchbrechen, hat die GLP einen namhaften mit vielen Auszeichnungen versehenen Projektleiter und Sanierungsexperten aufgetan, der auf sanierungsbedürftige und denkmalgeschützte Gebäude spezialisiert sei.
Auf Einladung der GLP habe er sich vor Ort umgeschaut und den Adler mit Umfeld sowie besonders auch die leerstehenden Ladengeschäfte, einer ersten Untersuchung unterzogen. Wichtig sei seine Grundaussage, dass nach seinen vielfältigen Erfahrungen denkmalgeschützte Gebäude nicht teurer zu sanieren sind, als an ihrer Stelle einen Neubau zu errichten.
Ende Juni wird eine Delegation einige von ihm realisierten Projekte besichtigen. Vertreter anderer Gemeinderatsfraktionen wurden eingeladen an der Besichtigung teilzunehmen.

„Out of the Green“

Bevor Gemeinderat Hohl mit Applaus verabschiedet wurde, kündigte er noch die bekannte Irish Folk Band „Out of the Green“ an, die genau Ton und Gemüt traf und den Abend zu einem musikalischen Ereignis machte.
Die gute Stimmung hielt an bis ein anhaltender Regen in den Abendstunden einsetzte und dem fröhlichen Treiben ein Ende setzte.
Einige „starke Tische“ trotzten noch eine gute Weile der Witterung, um sich dann allmählich aufzulösen. Das Terrain gehörte dann dem Aufräum-Team.

ho

Pressebericht der GLP vom 25.06.2012

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