Gibt es in Plankstadt ein Gemeindeentwicklungskonzept? Nein.
Wie Zukunft aber gelingen kann, zeigt die Plänkschter Allianz (PA) mit dem kommunalen Flächenmanagement (von der Landes-CDU 2003 eingeführt).

Hierbei geht es darum, dass Plankstadt aufgrund seiner Planungshoheit den zukünftigen Umgang mit Boden aktiv gestalten kann. Es gilt, bereits vorhandene Resourcen (z.B. ungenutzte Baugrundstücke) erst einmal zu erfassen und zu analysieren, welche Möglichkeiten im schon besiedelten Bereich noch zur Verfügung stehen; dabei könnte die bereits vorhandene Infrastruktur und schätzungsweise 100-200 bestehende Bauplätze mit Baurecht optimal ausgelastet werden, um zusätzliche Erschließungskosten zu sparen.

Zuletzt hat die PA ihre Vorschläge einer interessierten Plali präsentiert und gezeigt, wie dies unter Einbezug von Bürgern, Verwaltung und Gemeinderat gelingen kann und wie dies andere Gemeinden in BaWü bereits erfolgreich vorgemacht haben. Diese haben es geschafft, durch Umsetzung intelligenter Zukunftskonzepte wirtschaftlich zu gesunden. Keine dieser Gemeinden hat sich allerdings trotz klammer Kasse ein strukturelles Defizit von 16,1 Mio € wie Plankstadt geleistet und drohte dadurch zur Geisel von Sachzwängen zu werden. Keine dieser Gemeinden hat sich bei den entscheidenden Themen, wie etwa Demografie, Verkehr, Bildung und Vereine, sämtliche Spielräume für wirkliche Zukunftsentscheidungen aus der Hand nehmen lassen.

Insofern darf sich der Bürger derzeit schon wundern, warum sich Plankstadt weiterhin unreflektiert und folgenlos über die Konzepte der 60/70er Jahre definieren kann: den Verkauf von Grundstücken. Die Gemeinde sieht nicht, dass beim Wegbrechen dieser endlichen Geschäftsgrundlage, die unabwendbare Pleite Plankstadts droht. Das aber möchte die Plänkschter Allianz nicht hinnehmen und arbeitet beharrlich weiter im Interesse der Bürger an einem Gemeindeentwicklungskonzept.

Plankstadt kann mehr!

ng

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