Während alle Welt versucht, den MIV (motorisierten Individualverkehr, sprich den Autoverkehr) aus der Ortsmitte zu verbannen, oder zumindest zu verlangsamen, will Plankstadt wieder mal das Gegenteil. Meldung der SZ vom 29.02.16.

Es gibt nun die B535 um Plankstadt herum, seitdem gibt es innerorts Tempo 30 und die Rechts-vor-Links-Regelung. Das hat dazu geführt, dass man in der Hauptstraße wieder die - viel zu schmalen - Gehsteige benutzen kann, dass man die Straße wieder überall gefahrlos queren kann – sogar mit Rollator – und dass man dort wieder Rad fahren kann. Auch für die Anwohner ist das besser. Aber die Erfahrung ist auch, dass viele Autos immer noch zu schnell fahren. Deshalb sind wir für mehr Überwachung und Geschwindigkeitskontrollen.

Und jetzt das Rad zurück drehen?
Denn jeder weiß, dass die Aufhebung der Rechts-vor-links-Regelung zur Erhöhung der Geschwindigkeit führen wird, da soll sich niemand was vormachen.
Wo sind die Argumente für diese Maßnahme?
Wo sind die Anstrengungen für Bürgerbeteiligung, wo sind denn die Pläne für eine verkehrsberuhigte Mitte?

Die GLP ist entschieden gegen die Aufhebung der Rechts-vor-Links-Regelung. Damit wird der Durchgangsverkehr wieder befördert und die Plankstädter Bevölkerung hat das Nachsehen. Die Verkehrsberuhigung wird aufgebrochen. Die Durchfahrt wird wieder schneller und damit für Autofahrer attraktiv und für alle andern gefährlich. 

Herr Bürgermeister Schmitt, Sie haben die Regelung Rechts-vor-Links zusammen mit Tempo 30 eingeführt, dabei sollte es bleiben. Streiten Sie mit uns offensiv für eine lebenswerte Mitte von Plankstadt.

bsa

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