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Eisenbahner - Wohnungen
Die GLP fordert bei einer möglichen Privatisierung der Eisenbahnerwohnungen einen Direktverkauf an die
Mieter, anstelle des Verkaufs von immerhin 10% des gesamten Wohnungsbestandes von Plankstadt an einen einzigen
Investor.
Wenn die Mieter kein Eigentum erwerben können oder wollen, soll die Gemeinde Wohnungen kaufen und vermieten.
Nur so können in einem gewachsenen Ortsteil soziale Verantwortung und städtebauliche Erfordernisse in
Einklang gebracht werden.
Statt 5 Millionen DM für ein Regenrückhaltebecken in der Gänsweid im Beton zu versenken, wäre
es möglich, mit der gleichen Summe 60 bis 70 Wohnungen durch die Gemeinde zu erwerben, die später nach
Bedarf den Mietern verkauft werden können.
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Keesgrieb
Die Keesgrieb droht bebaut zu werden. Die Pläne sehen eine sehr dichte Bebauung mit handtuchgroßen Reihenhäusern
vor.
Wir sagen dazu: nein danke!
Die Keesgrieb muß als grüne Lunge und Gartenanlage erhalten bleiben. Wir fordern deshalb:
- nur eine rückwärtige, umweltverträgliche Bebauung auf den Privatgrundstücken ohne Erschließungsmaßnahmen
durch die Gemeinde,
- einen Fuß- und Fahrradweg zwischen der Leopoldstraße und der Schwetzinger Straße,
- der Kinderspielplatz muß erhalten bleiben.
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Fußgänger und Fahrradfahrer
Wir müssen unsere Wege wieder mehr zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn zurücklegen können.
Dafür sind die Rahmenbedingungen zu schaffen, wie:
- die Fahrradbrücke über die Ostumfahrung,
- durchgehende Fahrradwege, zum Beispiel nach Oftersheim und Wieblingen,
- weitere Spielstraßen und verkehrsberuhigte Zonen sind anzulegen.
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Straßenbahn durch Plankstadt
Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) muß attraktiver werden! Dazu brauchen wir eine durchgehende
Schienenverbindung und zeitlich abgestimmte Umsteigemöglichkeiten am Bahnhof in Schwetzingen, deshalb:
- Straßenbahnlinie von Heidelberg nach Schwetzingen durch Plankstadt,
- flächendeckende Linienverbindungen durch sämtliche Ortsteile (Citybus) in Kooperation mit den Nachbargemeinden
sowie regelmäßige Verbindungen nach Wieblingen,
- Einführung einer verbilligten Monatskarte für alle Einwohner (Bürgerticket).
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Keine B 535
Die GLP ist gegen die sogenannte Umgehungsstraße B535, weil:
- Landschaftsverbrauch und Umweltzerstörung zu groß sind, insbesondere das für Plankstadt sehr
wichtige Biotop "Zeitzeloch" vernichtet wird,
- in der näheren Umgebung bereits mehrere Straßen mit ähnlicher Funktion existieren,
- wie immer Rad- und Fußwege nicht im Planfeststellungsbeschluß berücksichtigt sind. Welche
Folgen sich daraus ergeben, zeigt die Ostumfahrung Plankstadt.
- die geplante Straßenbahnverlängerung von Heidelberg über Plankstadt nach Schwetzingen nicht
berücksichtigt ist.
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Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Die Landwirtschaft steckt in einer Dauerkrise. Rinderwahn (BSE), Schweinepest, Dioxineier und der Masseneinsatz
von Antibiotika sind die Folgen einer verfehlten Agrarpolitik. Preisverfall und sterbende Höfe sind die sozialen
Folgen einer Überschußproduktion und der finanziellen Förderung von industriellen Agrarfabriken.
Die GLP ist für eine grundsätzliche Reform hin zu einer umwelt- und sozialverträglichen Landwirtschaft,
von der Verbraucher, Landwirte und Arbeitsmarkt gleichermaßen profitieren. Deshalb fordern wir:
- finanzielle Anreize der Gemeinde für ökologisch wirtschaftende Betriebe zum nachhaltigen Schutz der
Grundwasservorräte und der heimischen Tier- und Pflanzenwelt,
- Förderung der bäuerlichen Selbstvermarktung für natürliche und rückstandsfreie Erzeugnisse,
- Verpachtung gemeindeeigener Ackerflächen unter besonderer Berücksichtigung ökologischer und
sozialer Gesichtspunkte,
- kein Einsatz von genmanipuliertem Saatgut,
- im Interesse der örtlichen Landwirtschaft und einer ausreichenden Naherholung der Bevölkerung muß
der Landverbrauch restriktiv gehandhabt werden.
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