"BADEN-WÜRTTEMBERG ZUM KALIFORNIEN DEUTSCHLANDS MACHEN"


Pressebericht der GLP vom 26.02.2008


Gemeinderat Hohl als Gast beim Stabwechsel des NABU Baden-Württembergs in Stuttgart

Gemeinderat Ulf-Udo Hohl (rechts) gratuliert dem neuen NABU Landesvorsitzenden Dr. Andre Baumann zu seiner Wahl

Auf der letzten Montagssitzung der GLP gab Gemeinderat Ulf-Udo Hohl seinen schon länger angekündigten Bericht über den Wechsel im Amt des Landesvorsitzenden des NABU Baden-Württembergs. Auf persönliche Einladung des neuen Landesvorsitzenden Dr. Andre Baumann besuchte er den Empfang bei dem Baumann in sein neues Amt im Stuttgarter GENO Haus eingeführt wurde.
Hohl erinnerte an die enge Zusammenarbeit zwischen Grüner Liste Plankstadt (GLP) und dem lokalen NABU im Widerstand gegen die B 535, die Landschaftszerstörung allgemein oder beim Giftanschlag auf das Naturdenkmal Blutbuche in Plankstadt.

Freundlich war das Ambiente im Geno Haus, Bio Sekt, Apfelsaft die Öko Limonade "Bionade", sowie Württemberger Wein wurden gereicht, als regionales Schmankerl gab es Maultaschen Suppe klassisch schwäbisch oder vegetarisch und Canapees raffiniert bestückt.

Gemeinderat Ulf-Udo Hohl (rechts) gratuliert dem neuen NABU Landesvorsitzenden Dr. Andre Baumann zu seiner Wahl.

Der scheidende Landesvorsitzende Dr. Stefan Rösler begrüßte einen illustren Querschnitt der Gesellschaft. Bürgermeister kleiner Gemeinden und aus Großstädten, Vertreter der Ministerialbürokratie, Landräte, Abgeordnete des Landtags sowie die Umweltministerin Tanja Gönner und Naturschutzminister Peter Hauk hatten sich zu diesem gesellschaftlichen Ereignis eingefunden. In diesem hochrangigen Umfeld fehlte anfangs noch Ministerpräsident Günther Oettinger, der dann verspätet mit seiner Body Guard einschwebte. Damit war der Start für die zahlreichen Laudatoren gegeben, welche den gewesenen und verdienstvollen Vorsitzenden Dr. Rösler würdigten und danach Dr. Andre Baumann als neuen Vorsitzenden einführten.
Vertreter konkurrierender Naturschutzverbände, Verbandsfunktionäre vom Landesbauerverband bis hin zur Württembergischen Heimat und Wirtschaftslobbyisten tummelten sich im Parkett. Mehr Männer als Frauen prägten das Bild. Schlipse und Anzüge herrschten vor, gelegentlich unterbrochen vom legeren Outfit des aktiven Naturschützers.
Diese Spitzen der Gesellschaft geben den künftigen Rahmen ab, in dem sich Andre Baumann zu bewegen hat, um etwas für den Naturschutz herauszuschlagen.
Hohl sprach dennoch die Hoffnung aus, dass ihn diese Anstrengungen nicht hindern werden die engen Bindungen nach Plankstadt weiter zu pflegen.
In seiner Rede lobte Ministerpräsident Günter Oettinger das Engagement vieler Bürger Baden-Württembergs im Naturschutz und sah sie mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Verbündete der Landesregierung. Sein politisches Credo zum Umweltschutz gipfelte in der Forderung, dass "der Landverbrauch gestoppt werden muss. Wir müssen mit dem was wir haben haushalten." Konkret sah er die besondere Aufgabe der Landesregierung darin, die Flächennutzung in diesem Sinne zu steuern. Hohl bezeichnete diese Aussagen als eine Botschaft, welche bei der hiesigen CDU noch nicht angekommen sei.
Dem neuen Landesvorsitzenden des NABU bot Oettinger seine persönliche und politische Unterstützung mit den Worten an "Alle Türen der Regierung müssen für Sie offen sein."
Andre Baumann nahm dieses Angebot an und gab einen Einblick in seine zukünftige Arbeit mit der er den Gedanken der Nachhaltigkeit und der Umweltvorsorge in Politik und Wirtschaft verankern will. Die Zeit des Zauderns sei vorbei. Sein anspruchvolles Ziel gipfelte in der Vision aus Baden Württemberg das Kalifornien Deutschland zu machen.
ho

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